Wettersimulation - Klimaautomation - Klimasteuerung



Was wird wie und wann für die Simulation des Klimas bzw. für eine Wettersimulation im Terrarium, Insektarium oder Glashaus benötig? Hier nun eine kurze Erläuterung:

  1. Wettersimulation - Klimasimulation
  2. Was ist Wettersimulation?
    Kurz und gut: Wetter ist das, was wir tag täglich im Freien erleben!
    Was ist Klimasimulation?
    Klima ist der Wechsel des Wetters in langen Zeiträumen, zumindest der Wechsel des Wetters in Verbindung mit den Jahreszeiten.

  3. Wetterkomponenten in der Klimasimulation
  4. Um ein Klima oder gar ein Wetter in einem grössten Teils abgeschlossenen Raum annähernt darstellen oder nach empfinden zu können, reicht es nicht zu wissen, das zum Wetter (Klima) Sonne, Regen, Lufttemperatur und Luftfeuchte gehören. Man muss auch um ihre Interaktion verstehen. Steigt die Sonne, das heisst ihre Intensität nimmt zu, so steigt gleichzeitig die Temperatur, während die Luftfeuchte zurück geht. Dies ist aber, abhängig von den Jahreszeiten, kein konstanter Prozess. Niederschläge finden in der Natur nicht jeden Tag statt, auch nicht im Monsun. Wolken treten auch im Sommer auf; Nebelbildung ist nicht nur abhängig vom Niederschlag. Alle o.g. Komponenten interagieren und produzieren das was wir im allgemeinen unter Wetter bzw. Klima verstehen.

  5. Geräte in der Klimasimulation, Klimasteuerung
  6. Alle der im vorhergehenden Abschnitt genannten Wetter- bzw. Klimakomponenten müssen im Terrarium oder Insektarium oder auch Inkubator, welchen wir hier vernachlässigen werden, durch Geräte "produziert" werden. Lampen immitieren das Tageslicht, UVB-Lampen ergänzen dies. Auch geben sie einen guten Teil Wärme an die Terrarienluft ab und ihre Einstahlung ewrwärmt die Terrarieneinrichtung. Ergänzend dazu, kann man Kabel- oder Plattenheizungen oder auch Wärmelampen einsetzen, die dazu beitragen die Luft im entsprechenden Umfang aufzuwärmen.
    Die Beregnung versorgt das Terrarium mit der entsprechenden Menge Feuchtigkeit von oben. Durch ihren regelmässigen Einsatz, und durch die Wärme, wird die Luftfeuchtigkeit erhöht.
    Damit hätten wir auch gleich wieder die Interaktion der Komponenten, sprich Geräte. Siehe auch Terrarienbau.

  7. Klimaautomation in Terrarienanlagen
  8. Am Anfang war die Zeitschaltuhr! Erinnern Sie sich noch? Erst die analoge, dann die digitale; bestenfalls mit Wochenprogramm. Dann einfach sensorische Steuerung, also Tag-/Nachtwerte auf Temperatur- oder Feuchtebasis. Aber das ist keine Klimasteuerung, und beileibe keine Klimasimulation, sondern bestenfalls eine Arbeitserleichterung.
    Klimaautomation heisst, alle Wetterfaktoren mit den zur Verfügung stehenden Geräten, im Jahreszeitlichen Zyklus darzustellen. Dazu gehören nicht nur die Tageslänge, Regen- und Trockenzeit sondern auch Mondphasen, Bewölkung und Nebelbildung. Alles basierend auf Klimadaten, die die Rahmenwerte bereitstellen; also gewissermassen die Schnur an der sich die Klimasteuerung entlang hangelt.
    Dies ist nur umsetzbar mit folgenden Bedingungen:
    1. Sensorische Überwachung von Temperatur und Luftfeuchte.
    2. Regelmechanismen gegen Überhitzunmg und Unterkühlung.
    3. Technischer Komponenten die beide Dinge zusammenführen.

    Denn in einem Terrarium, Insektarium, Glashaus oder Inkubator reicht es nicht wenn für genügent Wärme und Feuchte gesorgt ist. Egal wie gross das Becken ist, es ist immer auch abhängig von den äusseren Faktoren.
    Im Sommer, bei Aussentemperaturen von 28°C und mehr muss für Kühlung gesorgt werden. Man kann ja nicht einfach die Beleuchtung ausschalten, damit die Temperatur nicht weiter steigt. Ebenso muss ein zu hohes Mass an Leuchtfeuchte abführbar sein. Nur eine Technik, die dies auch gewährleistet, kann ein Klima steuern.
    Des Weiteren sorgt ein gutes Programm auch für weitere Wetterphänomäne, wie die Simulation von Wolken über die Einflussnahme auf die Beleuchtung, für das jahreszeitlich richtige Mass an Beregnung, für den angemessenen Einsatz von Neblern.



Klimaautomation - Wettersimulation



Brechen wir das ganze nochmals auf die Kernpunkte um:
Die Klimasteuerung im Terrarium soll grundsätzlich Beleuchtung, Niederschlag, Luftfeuchte und Wärme regeln.

Die Klimasimulation stellt die Wettersimulation im jahreszeitlichen Ablauf dar.
Die Geräte müssen in Abhängigkeit von natürlichen Abläufen und äusseren Einwirkungen geschaltet werden.
Die Technik soll zusätzliche Wettereffekte darstellen.
Klimadaten bilden die Grundlage.

Wenn all dies von der Software im angemessenen Mass umgesetzt wird, so tritt ein weiterer Effet ein: Man spart Energie!

Das wichtigste ist aber, das man seinen Tieren eine Umgebung bietet, die der in der sie eigentlich vorkommen, nicht nur in Sachen Ausstattung nahe kommt. Dies hat nicht nur Einfluss auf Vitalität, sondern auch auf ihr Verhalten und ihren Fortpflanzungszyklus. Siehe auch Terrariensteuerung und Klimasteuerung mit dem PC


Lesen Sie mehr zum Thema unter:
Übersicht
Was heisst Klimaautomation
Der Kern der Terrarium Steuerung
Was bedeutet Terrariensteuerung



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Alles muss das richtige Mass haben.
Nur ist zuviel ebenso schlecht wie zu wenig!

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