Klimaautomation - Klimasteuerung - Terrarienklima - Wettersimulation



Ob man es nun als Klimaautomation, Klimasteuerung, Terrarienklima oder Wettersimulation bezeichnet, es geht immer um das Terrarienklima oder Insektarienklima, unabhängig von der Größe. Erörtern wir mal "kurz" die Eckpunkte des Klimas:

  1. Sonnenlicht - UV-Licht
  2. Diese Art der Beleuchtung erzeugt im Terrarium nicht nur Wärme. UV-Licht ist ein wichtiger Faktor nicht nur in Sachen Klima, sondern auch wichtig für die Vitalität der gehaltenen Reptilien, respektive Insekten und anderer Tierfamilien. Aber die Menge und Dauer des Einsatzes im Bereich der Klimaautomation, Klimasimulation, ist, wie in der Natur, abhängig von der Örtlichkeit, also gebunden an Längengrad, Breitengrad, Höhe und Bewuchs und natürlich von der Jahreszeit. Generell läßt sich sagen, das eine UVB-Beleuchtung nicht über den gesamten Tag gegeben sein muss.

  3. Tageslicht - Jahreszeitlicher Zyklus
  4. Für das Tageslicht gilt nahezu dasselbe wie für das UV-Licht. Nur mit der Einschränkung, das es lediglich an die Jahreszeit gebunden ist. Sommertage sind nun mal länger als Wintertage. Auch der Tagesablauf der modernen Menschen wird, wie der der Natur, immer noch vom Tageslich bestimmt. Daher hat dies in der Klimasimulation auch eine Schlüsselfunktion.

  5. Niederschlag - Regen - Beregnung
  6. Nichts prägt den Zyklus der Jahreszeiten so, wie der Niederschlag, wie der Regen. Abgesehen von seiner Aufgabe die Flora und Fauna mit genügent Wasser in flüssiger Form zu versorgen, hat er über die Bewölkung wesentlichen Einfluss auf die Wärmebildung und der damit verbundenen Luftfeuchte. Daher muss bei der Terrariensteuerung die Beleuchtung ebenfalls in Abhängigkeit von der Beregnung stehen. D.h. die Beuchtung sollte vor dem Einschalten der Beregnung in ihrer Intensität angepasst werden. So wird den Bewohnen die Möglichkeit eingräumt sich vor dem Regen "in Sicherheit" zu bringen, denn nicht alle Reptilien sind "Tropfenschlag resistent. Und in Insektarien kann die plötzlich einsetzende Beregnung durchaus verherende Konsequenzen haben.

  7. Luftfeuchte - Nebler
  8. Wie im vorhergehenden Absatz schon beschrieben, steht in Höhe der Luftfeuchte in unmittelbarem Zusammenhang mit Regen und Wärme. Aber nicht nur. Leider hält sich bis heute bei terraristischen Laien die Auffassung, das Wüstentiere keine Luftfeuchte brauchen. Aber auch in der Wüste gibt es zum Teil hohe Luftfeuchtewerte, wenn häufig auch nur über einen kurzen Zeitraum wärend des Tages. Aber genau in diesem kleinen Zewitfenster wird sie von Tieren und Pflanzen gebraucht um den Tagesbedarf an Feuchte zu decken. Denn ohne die entsprechende Luftfeuchte habe z.B. Reptilien erhebliche Häutungsprobleme. Um daher diesen Bedarf zu stillen, setzt man im Wüstenterrarium einen Nebler ein. Alle "nicht trockenen" Becken haben eine zusätzlich eine dem natürlichen Habitat angepasste Bepflanzung, denn auch Pflanzen geben Feuchtigkeit ab.
    Verhältnis der Temperatur und Luftfeuchte über den Tag

  9. Wärme - Bodenheizung - Plattenheizung
  10. Die Wärme ist, wie auch die Luftfeuchte, von der Beleuchtung abhängig. Doch muss man auch hier differenzieren. Der Bodengrund, das Substrat, und alle anderen Einrichtungsgägenstände eines Terrariums, haben einen wesentlichen Einfluss auf die Verteilung der Wärme über den gesamten Tag. Wie sieht so eine Tagesverteilung in der Natur aus? In der Stunde unmittelbar vor Sonnenaufgang erreicht die Temperatur ihren niedrigsten Stand und sorgt so dafür, das die Luftfeuchte zur Kondensation kommt. Es bildet sich Nebel und Tau. Über den Tag steigt die Temperatur, bedingt durch die Sonneneinstahlung. Boden, Steine, Felsen und auch Pflanzen nehmen einen Teil der Wärme auf und speichern diese. Pflanzen geben, um eine Überhitzung zu vermeiden, Feuchtigkeit an die Luft ab; eine Art Kühlsystem. Die höchste Temperatur wird ca. 2 Stunden nach dem Sonnenhöchststand errreicht. Bis zum Sonnenuntergang fällt die Temperatur leicht, danach stärker ab, er kommt wiederum zu Nebel- und Taubildung. In den ersten Stunden der Nacht gibt die Umgebung, also der Boden, Steine etc. die gespeicherte Wärme an die Umgebung ab.
    Was heisst das für die Wärmesteuerung im Bereich Terrarienklima? Eine gute Terrarien-Software sollte es ermöglichen, genau diesen Zyklus, wenn möglich auch noch in Abhängigkeit von den Jahrezeiten, zu simulieren. Im Klartext: Die Dauer und Intensität der Wärmezufuhr über Heizlampen, Kabelheizung, Wärmeplatten oder Wärmesteine sollte in Abhängigkeit zum natürlichen Habitat des/der Terrarienbewohner erfolgen.


Terrarien Software - Wettersimulation



Fassen wir mal eben das oben genannte zusammen:
Die Klimasteuerung im Terrarium soll grundsätzlich Beleuchtung, Niederschlag, Luftfeuchte und Wärme regeln.

Sollte sich der Terrarien- oder/und Insektarien- und/oder Aquarienbesitzer oder gar seine Tiere damit zufrieden geben. Wenn wir lediglich über den Einsatz von Zeitschaltuhren und einfacher Messtechnik sprechen, dann ist die Antwort "Ja".

Aber sobald der technische Einsatz höher ist, wächst auch die Anforderung an die Systematik. Wenigstens eine Jahreszeitliche Klimasteuerung sollte dann möglich sein. Besser noch, eine Klimasysulation, eine Wettersimulation. Und dann mit allem was dazu gehört. Bewölkung, Mondphasen, vielleicht sogar Wind. Lieber Leser, wir sprechen hier nicht über die klassische Art des Betriebs eines Terrarium, Insektariums oder Aquariums. Denn diese Art der Haltung hat durchaus ihr Tücken. Fettfettung ist nicht nur Ernährungsabhängig, Trägheit nicht ein reines Artspezifikum. Haben Sich schonmal gefragt ob Ihre Pfleglinge manchmal Langeweile verspühren? Stellen Sie sich bitte mal Ihr Leben vor, wenn jeden Tag die Sonne scheinen würde, bei 28 °C und 50% relativer Luftfeuchte, 365 Tage, Jahr für Jahr. Das verhält sich wie mit dem Urlaub, man geniesst die Abwechselung. Und gerade die von uns gehaltenen Tiere sind auf die "Abwechselung", den jahreszeitlichen Zyklus, das Wetter, seit Millionen von Jahren eingestellt. Es bestimmt ihr Leben, nicht nur im Bereich des Parrungs- und Fortpflanzungsverhaltens. Wir sprechen hier immerhin nicht über irgend welche hochgezüchteten Hunde- oder Katzenrassen, deren Angehörigen wir im Winter ein wärmendes Mäöntelchen verpassen müssen.

Wir haben TerraXControl nicht nur entwickelt, damit wir Strom sparen und mehr Zeit für unsere Tiere haben. TerraXControl ist so aufgebaut, das es über eine reine Klimasteuerung hinaus geht. Es ermöglicht selbst komplexe Klimasimulationen und Wettersimulationen. Damit können Sie als Halter nicht nur Ihren Tieren mehr Abwechsung verschaffen, sondern auch sich selbst. Lassen Sie Wolkenfelder einfluss auf die Beleuchtung nehmen, beobachten Sie Reptilien, Fische und Insekten bei ihrem nächtlichen Verhalten im Mondschein.


Lesen Sie mehr zum Thema unter:
Übersicht
Der Kern der Terrarium Steuerung
Ausführungen zu Wettersimulation
Was bedeutet Terrariensteuerung



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